5 Seen und der Pizol 2


Zusammen mit den Wanderfreunden aus Heitenried fahren wir in die Ostschweiz, um von Wangs auf den Pizol zu fahren. Weil ich ja schon mit der Juso in Wangs war, war ich auch schon auf dem Pizol, aber die 5-Seenwanderung konnte ich damals nicht absolvieren.

Die Reise beginnt mit einer Seilbahnfahrt, die für 19 Franken (Tageskarte für alle Bahnen hin und Zurück, Basis Halbtax/GA) uns nach oben Transportiert. Das Wetter ist wunderbar, die Weitsicht genial. Wir können vor lauter Spannung nicht erwarten, oben anzukommen.

Nach zweimaligem Umsteigen sind wir oben angekommen, und erfreuen uns an einem Getränk vor der Wanderung. Später trifft auch Theo zu uns, der zusammen mit seiner Frau in Zürich auf einen verspäteten Ankünftler wartete.

Nun also, als wir quasi an der Grenze zum Kanton Graubünden waren, aber noch immer im Kanton St. Gallen weilten, ging unsere Wanderung los.

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Der Anstieg von der Hütte aus ist lange, anstrengend, aber auch schön. Oben angekommen kann eine herrliche Weitsicht genossen werden, und zwar auch auf einen der fünf Seen. Denn am einen der fünf laufen wir wohl nicht vorbei, da wir den Stichweg, der eig. auch dazugehören würde, nicht machen, resp. den Weg „unbekehrt“ gehen. Ich hab euch aber dennoch ein Bild mitbringen können von dort, weil mich eben meine erste Wanderung auf dem Pizol genau dort durch führte.

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Nun, am eigentlich zweiten See angekommen, genossen wir die Aussicht, und stiegen wieder ab, und machten dort unsere Mittagspause. Mit schwerem Magen und etwas leichterem Rucksack führt unsere Wanderung nun weiter. Es geht wieder hinauf, und dann wieder etwas hinunter. So kommen wir dann zu weiteren Seen. Der höchste Punkt wird danach angestrebt, und auch erreicht. Oben angekommen, belohnt uns das Wetter mit einer Traumhaften Aussicht über alles. Aber wir sehen auch, was vor uns steht. Nämlich bestimmt 200 Meter Abstieg, um danach nochmals 190 Meter ein letztes mal anzusteigen. Unten ist noch ein weiterer, wunderschöner See, der zum Verweilen einladen würde. Leider befürchten wir, das wir schon so spät dran sind, dass hier eine Pause nicht geplant wird.

Wir steigen auf, zum letzen mal, und treffen auf Steinhäufen, die aussehen, als wären hier Menschen versteinert. Dort machen wir nochmal einige Minuten Pause, und steigen danach alles nur noch ab. Runter, runter, noch weiter runter. Es geht in die Knie. Das Ziel, die Zwischenstation der Seilbahn, kann man von oben schon sehen. Wir wandern runter. Steil, anstrengend, aber eben auch unglaublich schön.

Nach 5h Wanderzeit erreichen wir die Station der Seilbahn. Eine Anstrengende, aber sehr schöne Wanderung liegt hinter uns. Wir sind froh, das wir alle gesund ankamen, und bereuen nichts. Es war einfach zu schön!

Preisniveau: Bezahlbar
Wanderung: Sehr schön, aber anstrengend, nur für Schwindelfreie begehbar
Ausrüstung: Wanderschuhe, Rucksack mit Getränk und Essen

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