Kings Canyon (NT) – Abstieg ins Paradies


Der Kings Canyon ist wohl die Attraktion, die man im Northen Territory besucht haben sollte, wenn Uluru und Kata Tjuta auch auf der To-Do-Liste steht, was meiner Meinung nach bei jedem Australien-Aufenthalt dazu gehören sollte. Wer nicht ins Outback fährt, braucht nicht wirklich 24h zu fliegen. Natürlich, nicht nur ins Outback. Aber in eben diesem befinden sich nun mal einige Naturwunder, die zu einer Australienreise dazugehören. Und über eins davon berichte ich euch heute, nämlich eben den Kings Canyon. Er ist der Abstieg ins Paradies. Wie ich auf diese Idee komme? Ganz einfach, das Paradies (oder besser eins davon) liegt in mitten der hohen roten Berge, in einem tiefen Loch. So „darf“ man erst mal steil aufsteigen, eine herrliche Aussicht geniessen, und die rotgrüne Landschaft raubt einem auch noch den letzten Atem.

Zum glück kann man den Aufstieg wirklich lange geniessen, denn der Weg vom „Gipfel“ bis zum Paradies ist nicht kurz. Schon auf dem Weg zum Paradies in mitten der roten „Wüste“ kann man den Canyon in voller Pracht erleben. Man begegnet einer Schildkröte, die im nächsten Moment eher ein Hase ist, und von dort aus kann man einen Wald inmitten roter Klippen beobachten. Noch ist der Weg ins Paradies nicht geschafft. Dafür muss man erst mal Schwindelfrei sein, und die Brücke überqueren. Dann die Treppe hinunter. Weit hinunter. Sehr weit. Denken Sie aber daran, dass sie da auch wieder rauf müssen. Den ganzen Weg. Alles. Jede einzelne Stufe. Das Paradies sollte also schon genossen werden, und eine Pause dort einzulegen, ist ganz bestimmt kein Fehler. Denn nach einer Pause, in der Gedanken in Sehnsüchte werden, in der man begreift, wieso Wasser wertvoll ist, und warum gerade hier das Paradies sein soll, wird der ebenbesagte Aufstieg nocheinmal alles von einem abfordern. Ich empfehle: NEHMEN SIE MINDESTENS 2 VOLLE Flaschen Wasser mit (mindestens 2 Lt!) Es wird davon nicht viel übrig sein, am Ende der Wanderung. Das Wasser können Sie am Eingang übrigens kostenlos abzapfen, und dies ist, im Gegensatz zu anderen orten, sehr drinkbares Wasser.

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