Christchurch – Auferstanden aus Ruinen


Christchurch, welches zuerst im September 2010 und dann im nochmals im Februar 2011 von zwei heftigen Erdbeben heimgesucht wurde, und dabei fast vollständig dem Erdboden gleich gemacht wurde, hat sich erstaunlich schnell gewandelt und der neuen Situation angepasst. Das Beben, das 185 Menschen in den Tod riss, hat vor nichts halt gemacht. Die Kirche wird nur noch von stählernen Trägern gehalten, die Post geschlossen, und das Einkaufszentrum musste in Container ausweichen. Strassen hatten Risse, tief bis hinunter. Doch, die Bewohner der wunderschönen Region gaben nicht auf, und bauten und bauen wieder auf. Diesmal erdbebensicherer, nicht mehr ganz so hoch hinaus und, wenn man schon am neu machen ist, auch schöner, und besser.

Schon als ich mit dem Zug von Picton in Christchurch ankam, wusste ich, dass ich hier hin wieder kommen wollte. Nicht nur, weil ich durch meinen Abstecher mit Intercity Bus nach Queenstown es sowieso „musste“. Nein, auch weil mich die Stadt wirklich fasziniert hat. Städte die im Umbruch sind, in denen sich etwas wandelt, sind und waren für mich schon immer faszinierend. Das war auch damals in Berlin so. Und das ist auch hier so. Es ist die einzige Stadt, in der ich momentan wirklich leben wollte. Sonst bin ich doch eher ein Landei, und das gefällt mir auch ganz gut so, mag ich doch nicht zu viele Menschen an einem Ort, und geniesse mein Alleinsein sehr.

Christchurch hat etwas, was mich noch mehr an die Stadt binden könnte, und kann. Falls ich nie dort leben kann, immerhin als Touristin. Den wunderschönen Botanischen Garten! Er ist einfach…. woooow! Dann eine historische Strassenbahn, originalgetreu erhalten , und wieder aufgebaut. Wunderschöne Strände in New Brigthon, welches sowieso ein Stadtteil ist, welcher vom Flair her so anders ist. Wunderbare Kaffees, kleine Geschäfte, ein schneeweißer Strand und viele Fischer. Hier gefällts mir.

Vom Botanischen Garten aus fliesst ein kleiner Fluss, den Arvon River, welcher natürlich auch ins Meer will. Diesem folgte ich fast 23km bis zur Mündung, zu Fuss. Die ersten 17km sind dabei sehr abwechslungsreich und spannend, die letzten waren anstrengend und nicht mehr so schön. Dennoch hat sich der Marsch gelohnt.

Die überaus bereichernde Freundlichkeit, welche ich schon in Wellington erleben durfte, hat mich auch hier hin begleitet. Und diesmal habe ich einen klaren favorit von Hotel, welches ich euch sehr ans Herzen legen mag.

Das Allstars Inn an der Bealey Ave! Einfach fantastisch! So was tolles für so wenig Geld habe ich noch selten gesehen!

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