Berlin erleben – Teil 1.


Kaum eine andere Stadt in Europa hat in „junger“ Vergangenheit eine so wechselvolle Geschichte gehabt, wie Berlin. Fast komplett zerstört und jahrzehntelang geteilt, musste sich die Stadt komplett neu Erfinden. Es gibt freilich Städte, die haben längere Tradition, und mehr Geschichte vor den beiden Weltkriegen. Aber welche andere Stadt war dermassen geteilt, wie Berlin? Welche andere Stadt hatte zwei Staaten auf gleichem Gebiet, welche so gleich und doch unterschiedlicher nicht hätten sein können? Mir fällt jedenfalls keine ein.

Doch, viele Jahren nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung, was ist davon noch übrig? Was lässt sich noch erleben? Und, ist Berlin überhaupt „die“ Stadt?

Die Frage nach „der“ Stadt in Berlin kann so einfach nicht beantwortet werden. Die Stadt hat eine unglaubliche Vielfalt auf seinen 891km2 Fläche zu bieten. Spandau ist ganz anders als Köpenick, und Alexanderplatz ist genau so wenig „Zentrum“ wie es der Kurfürstendamm ist. Doch halt, wenn man natürlich die Lokale Bevölkerung fragt, würden die hier schon widersprechen. Fakt ist, das Regierungsviertel ist ziemlich genau in der Mitte von Berlin. Geographisch gesehen.

Ich will heute gar nicht so sehr auf die Geschichte von Berlin eingehen. Vielmehr möchte ich euch einige tolle Plätze und Orte näher Vorstellen, welche auf jedenfall einen Besuch wert sind.

Fangen wir mit meinem absoluten Lieblingsplatz in Berlin an. Die Gärten. Genauer, der Britzer Garten. Er bietet gerade im Frühjahr eine unglaubliche Tulpen-Schau, und dürfte wohl schon bald nach dem Keukenhof in Holland der Ort sein, an dem sich die Pracht der verschiedenen Farben und Blüten am schönsten erleben lässt. Abgesehen davon ist der Britzer Garten im Eintritt um ein vielfaches günstiger. Und, ein wahrer Insider-Tipp, da er bei weitem nicht so viele Leute anzieht, wie der Keukenhof. Aber auch im Herbst bietet der Park wahrlich eine wunderbares Dahlienfeuerwerk an. Die Farben, die Pracht. Ich liebe diesen Ort. So schön angelegt, und so viele verschiedene Blumen! Ich konnte jeden Tag da sein. Es war mir nie langweilig.

Als zweiten Ort möchte ich auf einen touristisch doch schon sehr bekannten Ort eingehen. Alexanderplatz, Fernsehturm und Neptunbrunnen. Wahrlich, der Alexanderplatz hat sich wirklich gewandelt, kaum ein Stein blieb auf dem anderen. Doch, der Fernsehturm, ein überbleibsel aus der DDR sowie der Neptunbrunnen und die St. Marienkirche stehen noch immer dort, wo sie seit langem stehen. Weiterhin gibts da den Brunnen der Völkerfreundschaft und die Urania-Weltzeituhr, die bekannteste ihrer Art, möchte ich meinen. Auf oder bessergesagt, in den Turm kann man für einen (nicht mehr so kleinen) Obulus ebenfalls, und im Restaurant die Aussicht geniessen.

Weil wir grad so „nah“ sind, begleite ich Sie an der Karl-Liebknecht-Str./ Unter den Linden entlang auf die Museumsinsel und zum Brandenburger Tor. Von dort aus ist es wahrlich nicht weit zum Zentrum der Macht, dem Bundestag. Wahrlich, das kann nur sehen, wer eine Stadtführung von mir bekommt, dass dort eine Schweizer Fahne auf der Botschaft so steht, dass es aussieht, als wäre sie auf dem Bundestag. Es gibt wohl kaum eine andere Botschaft, die so nah an einem Regierungshauptsitz steht, wie die Schweizer Botschaft dem Deutschen Bundestag.

Nach so vielen Erlebnisen an einem Tag, ist ein gutes Essen wohl verdient, und dieses nehmen wir am Kurfürstendamm im Restaurant Dressler ein. Meiner Meinung nach eins der besten Restaurants der Stadt.

Das nächste mal werde ich euch mehr über Berlin erzählen. Dies wäre wohl die Gelegenheit! Ich biete immer gerne Stadtführungen in Berlin an. Natürlich nur auf vorherige Anmeldung, da ich ja nicht gerade neben dran wohne.

Und zum Schluss noch dies: Natürlich ein paar Bilder.

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